Der Text erschien im Original auf der Webseite des Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V.
Irina Hartkopf leitet seit 16 Jahren die Caritas-Sozialstation in Schönebeck. Mit rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leistet die Einrichtung häusliche Kranken- und Altenpflege, dazu gibt es noch zwei Senioren-WGs mit insgesamt 16 Bewohnern. Das alles in Schönebeck und zahlreichen Dörfern "drumherum".
Für uns gilt: In der Ruhe liegt die Kraft. So sind wir am besten aufgestellt. Das Thema Schutzmasken hat uns zwar anfangs ein wenig nervös gemacht, doch jetzt können wir auf Besserung hoffen - u. a. dank einer Näherin aus Naumburg, die uns waschbare Masken zusendet.
In unseren zwei Senioren-WGs haben wir früh reagiert und für die notwendigen Einschränkungen gesorgt. Das traf auf viel Einsicht, bei den Bewohnern wie bei ihren Besuchern. Aber klar: Viele sind besorgt, erzählen uns ihre Ängste. Das Virus ist halt Thema Nummer 1.
Unser oberstes Ziel bleibt: Den Betrieb aufrechterhalten, Ruhe hineinbringen und keine Hektik ausstrahlen. Damit tun wir allen den größten Gefallen, unseren Patienten und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - bisher klappt das ganz gut, wichtig ist, dass wir weiterhin keinen Corona-Fall haben.
Jetzt kommt Ostern. Sicherlich noch einmal eine besondere Zeit. Besuch darf keiner kommen. Doch ich darf verraten: Für alle Patienten und Mitarbeiter gibt es eine kleine Überraschung. Auch so kommen wir vielleicht besser durch die schwere Zeit.
Die Sozialstation in Schönebeck ist eine Einrichtung des Caritas Regionalverbandes Magdeburg: www.caritas-magdeburg-stadt.de