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Mecklenburg-Vorpommern

Institut für Diktaturfolgenberatung

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Der administrativen Entwürdigung, Verängstigung, Konditionierung und Entindividualisierung konnte niemand ausweichen, auch wenn die Folgen dem Einzelnen nicht immer bewusst oder verdrängt wurden.

Für wen wird die Beratung angeboten?

Das Beratungsangebot ist an Menschen gerichtet, die noch lange nach dem erlittenen Unrecht durch den SED-Staat in vielfältiger Weise darunter leiden.

Angesprochen sind insbesondere:

  • zu Unrecht Inhaftierte
  • von Zersetzungsmaßnahmen durch den DDR-Staatssicherheitsdienst Betroffene
  • durch Repressalien in Beruf oder Ausbildung Beschädigte
  • Betroffene, die Eingriffe in Eigentum und Vermögen erlitten haben
  • Verschleppte
  • Hinterbliebene von Opfern
  • als Mittäter durch den DDR-Staatssicherheitsdienst Angeworbene und Überzeugungstäter
  • Angehörige bzw. Kinder oder Nachkommen von Funktionsträgern
  • Ratsuchende, die bereits Maßnahmen der Rehabilitierung, Therapie oder Beratung unternommen haben, jedoch an der Überwindung der Traumatisierung weiterarbeiten wollen

Möglichkeiten der Beratung

Die Beratung will die vielfältigen Formen des Unrechts, die seelischen Verletzungen und gestörten Beziehungen zu verstehen und heilend zu verändern suchen.

In geschützter Umgebung, mit Hilfe erfahrener Beraterinnen und Berater können Angst und Verletzung im Zusammenhang mit der Stasi-Problematik, aber auch eigene Schuld bearbeitet werden

Durch die Beratung kann der Weg zur Inanspruchnahme weitere Hilfen sowie zur Rehabilitierung geöffnet werden.

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Die Auswirkung von Traumatisierung durch politische Verfolgung in der DDR