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Niedersachsen

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Wo der Fonds helfen konnte:

  • Ein Mann wurde in seinem Heimatland gefoltert und flüchtete vor politischer Verfolgung nach Deutschland. Psychisch labil, verkraftete er den Stress im Flüchtlingswohnheim nicht und wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Sein Asylantrag wurde abgelehnt. Es folgte ein unbegründeter Aufenthalt in Abschiebehaft. Der Mann erlitt einen völligen gesundheitlichen Zusammenbruch.

    Der Caritasverband konnte ihm Dank des Migrationsfonds helfen. Er ging in Vorleistung für einen Rechtsanwalt und zahlte einmalige Beihilfen bis der Aufenthaltstatus und der Bezug von Sozialleistungen geklärt waren.
  • Eine alleinstehende Kurdin aus der Türkei stellte in Deutschland einen Asylantrag, um sich vor einer Zwangsheirat zu schützen. Er wurde abgelehnt. Zwischenzeitlich erkrankte sie an schweren Depressionen und unternahm mehrere Suizidversuche.

    Eine beantragte muttersprachliche Psychotherapie wurde abgelehnt, mit der Begründung, dass die Erkrankung chronisch sei und vermutlich bereits vor der Einreise bestanden habe. Seit Anfang 2005 wird die Duldung der jungen Frau aufgrund der Suizidgefahr jeweils um einen Monat verlängert.

    Der Migrationsfonds ermöglichte ein psychiatrisches Fachgutachten, an dessen Ende doch eine Therapie stand. Schließlich konnte sie aus dem Flüchtlingslager Bramsche-Hesepe ausziehen Und hat heute wieder eine neue Perspektive

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